Network Marketing – Wie schreibe ich Leute richtig an?

Mehr Erfolg durch die richtige Ansprache von Partnern und Kunden!

Da viele Network Produkte mittlerweile stark online vertrieben werden, stellt sich die Frage nach einem richtigen Vorgehen hinsichtlich Ansprache immer häufiger. Ein wichtiges Instrument für die Kundenansprache sind Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram und natürlich E-Mails. In diesem Artikel möchten wir Ihnen nützliche Hinweise für einen professionellen Schriftverkehr geben. Wenn Sie nach dem Lesen des Artikels der Meinung sind, dass wir etwas vergessen haben oder wenn Sie gar komplett anderer Meinung sind, bitte schreiben Sie uns ein Kommentar am Ende dieser Seite.

Richtig in Facebook anschreiben

Freundschaftsanfrage vor dem Anschreiben, JA oder NEIN?

Das Problem mit der Freunschaftsanfrage ist, wenn Sie nicht mit einer Person befreundet sind, sieht dieser Ihre Nachricht im Zweifel nicht. Viele Menschen stellen ihren Facebook Account sehr restriktiv ein und so sehen sie keine Nachrichten von Personen mit denen sie nicht befreundet sind. Unser Vorschlag zu diesem Sachverhalt, stellen Sie eine Facebook Freundschaftsanfrage und schreiben Sie danach direkt Ihre Nachricht. Sie müssen nicht darauf warten bis die Person Ihre Anfrage bestätigt.

Offen über die Absichten sprechen, aber dennoch erst mal kennen lernen

Ein Jeder den Sie ansprechen wird sich fragen, was Ihre Beweggründe sind. Meistens sind das auch die ersten Fragen der angesprochenen Personen. Seien Sie ehrlich und bleiben Sie dennoch von Anfang an interessiert an der Person. Erklären Sie zunächst, wie Sie auf die Person gekommen sind. Sie haben die Person beispielsweise in einer themenrelevanten Gruppe gesehen und möchten ihr etwas vorstellen, was für sie ggf. interessant sein könnte.

Auch ein Angebot kann exklusiv sein

Bevor Sie Ihr Angebot offerieren, fragen Sie Ihr Gegenüber zunächst ein paar Fragen die auf die Eignung als potenziellen Kunden abzielen. Handelt es sich beispielsweise um ein Produkt das nur körperlich fitte Menschen nutzen sollten, fragen Sie, ob die Person gerne Sport treibt. Leiten Sie Ihr Angebot mit der Fragen ein: „Bevor ich Ihnen von dem Geschäft oder Produkt erzähle, müsste ich ein paar Dinge über Sie wissen“. 

Erzeugen Sie ein wenig Spannung, der Angeschriebene sollte richtig heiß auf Ihr eigentliches Angebot werden. Zögern Sie nicht auch mal so etwas zu schreiben wie: „ich bin mir nicht sicher ob es wirklich für Sie passt“. Ein wenig Katz und Maus ist in einer emotionalen Gesprächsführung wichtig. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl des Kunden ob er kauft oder nicht. Um so exklusiver und rarer Sie sich machen, um so mehr Seriosität strahlen Sie aus.

Nach dem Angebot ist vor dem Angebot

Nachdem Sie das Angebot ausgesprochen haben und der potenzielle Kunde nun von Ihren Absichten weis, beginnt im Grunde erst der eigentliche Verkauf. Geben Sie dem Kunden von sich aus ein wenig Bedenkzeit und schwenken Sie auf Fragen wie: „…und wo kommen Sie eigentlich her“ um.

Jetzt ist es Zeit eine persönliche Ebene mit der Person aufzubauen und eine Beziehung zu entwickeln. Verabschieden Sie sich freundlich und zeigen Sie auch in der Verabschiedung das Sie eine gefragte Person sind. Beispielsweise mit: „Ich muss dann mal weiter machen, ist noch einiges zu tun heute, würde mich sehr über eine positive Rückmeldung freuen“. Kündigen Sie jetzt bereits an das Sie sich z.B.: in wenigen Tagen nochmal melden möchten.

Hier ein Beispiel: „Wenn es für Sie in Ordnung ist melde ich mich morgen Abend nochmal bei Ihnen“.

Das nächste Gespräch

Verlieren Sie nun ein wenig die Förmlichkeit und suggerieren Sie eine persönliche Ebene. Berichten Sie ggf. von einem privaten positiven Ereignis. Besonders in der Arbeit mit Amerikanern habe ich diese Art des Vertriebs besonders stark erlebt. Im zweiten Gespräch hat man das Gefühl, man redet mit einem langjährigen Freund. Bleiben Sie ganz entspannt, auch wenn Ihr Gegenüber direkt ablehnt und schreibt, dass er kein Interesse hat. Hier ein Beispiel für eine Konversation:

Potenzieller Kunde: „Vielen Dank für das Angebot gestern, aber ich habe da kein Interesse daran“.

Ihr mögliche Antwort: „Ja das verstehe ich, das ist natürlich kein Problem. Mich hat es dennoch sehr gefreut Sie kennen zu lernen. Ist es ok wenn wir weiter in Kontakt bleiben?“

Potenzieller Kunde: „Ja natürlich“

Jetzt haben Sie zwar keinen Kunden in diesem speziellen Fall gewonnen, aber Sie haben eine weitere Person gewonnen zu der Sie regelmäßig Kontakt aufnehmen können. Vielleicht haben morgen ein Produkt, bei dem dieser Kunde nicht nein sagen wird. „Gut Ding will Weile haben“.

Schlusswort zum Thema Gesprächsführung mit Fremden

Führen Sie Gespräche im Bereich der Kaltaquise so entspannt und stressfrei wie möglich. Bedenken Sie, für den Kunde mit dem Sie schreiben oder sprechen ist das Gespräch nach 10 Minuten vorbei. Sie führen im Zweifel 10-20 solche Gespräche pro Tag. Haushalten Sie mit Ihrer Energie und vermeiden Sie lange Konfrontationen oder gar Streitgespräche mit Personen. Wird eine Person beleidigend oder baut von Anfang an Schutzbehauptungen wie „Schneeballsystem“ oder „Abzocke“ auf, beenden Sie das Gespräch und gehen Sie in das Nächste. Das Thema Einwandbehandlung gilt in vielen Fällen der Kaltaquise nicht, Sie müssen einfach davon ausgehen, dass viele Personen eine grundsätzlich negative Haltung haben, egal wie gut Sie sind.

Richtig E-Mails schreiben

Werbe E-Mails verschicken (gekaufte E-Mail-Adressen)

Wenn Sie sich E-Mail-Adresse gekauft haben und an diese eine Werbemail schicken, empfehlen wir im Grunde eine ähnliche Vorgehensweise wie im Facebook Gespräch. Auch hier gilt, schaffen Sie eine Exklusivität und sorgen Sie dafür das Interesse geweckt wird.

Folgende Beispiele könnten Sie bei einem „Fitness-Produkt“ nutzen:

„Sie sind motiviert und möchten was aus sich machen?“

oder

„Sind Sie jemand der wirklich hinter seinen Entscheidungen steht?“

oder

„Wenn Sie jemand sind der nicht bereit ist etwas zu verändern, schließen Sie diese E-Mail einfach, wenn doch, lesen Sie bitte weiter!“

Mit dieser Art von Ansprache motivieren Sie den Leser zu einer emotionalen Kopplung mit Ihrer Frage. In diesem Fall soll der Leser die E-Mail wirklich im wahrsten Sinne des Wortes „persönlich nehmen“.

Verlinken Sie wenn möglich nicht irgend welche Links zu Anmeldeformularen, machen Sie sich die Mühe die Personen ggf. auf eine eigene „Landingpage“ mit persönlichem Erklärungsvideo zu schicken. Eine reale Person ist immer überzeugender und glaubhafter als eine anonyme Person hinter einer E-Mail Adresse.

Werbe E-Mails verschicken (an Ihr bestehendes Netzwerk)

Ich sage Ihnen jetzt etwas das Sie sicher nicht lesen wollten, dennoch muss ich es Ihnen auf Grundlage meiner Erfahrungen mitteilen. Sie müssen sich bei Personen die Sie persönliche kennen noch mehr Mühe geben als bei fremden Menschen. Nehmen Sie sich wirklich die Zeit und schreiben Sie Ihre Bekannten persönlich und individuell an.

Das bedeutet nicht, dass Sie nicht mit gewissen Standard-Textblöcken arbeiten können, aber der einleitende Satz der E-Mail muss eine persönliche Note haben. Die Erfolgsquote bei Mails an Freunde und Geschäftspartner die einen Newsletter Charakter haben ist extrem niedrig.

Fazit

Ehrlichkeit wäre am längsten. Sie genannten psychologischen Techniken zur Gesprächsführung sind natürlich auch eine Sache der Erfahrung. Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und gehen Sie von einer Lernkurve aus. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, entscheidend ist wie bei allem im Network Marketing, wer aufgibt hat auf jeden Fall verloren. In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Facebook und E-Mail Marketing.

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Über Redaktion 73 Artikel
Ich bin geschäftsführender Gesellschafter der Provimedia GmbH und Speicherzentrum GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung berate ich seit mehr als 8 Jahren führende Unternehmen rund um die Themen Onlinemarketing und Softwareentwicklung. Meine aktuellen Schwerpunkte liegen im Networkmarketing und in der Entwicklung meiner Unternehmen.

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