Hardware

RaptoxX Exxtreme RT-1200EBAD

Einleitung & Lieferumfang

Heutige Computersysteme sind immer leistungsfähiger, Mehrkernprozessoren und mehrere Grafikkarten in einem Rechner bilden keine Minderheit mehr. Logisch, dass da an allen Ecken nach neuen Kühlmethoden geschrien wird, um der extremen Abwärme Herr zu werden. Nicht zu unterschätzen ist allerdings, wie wichtig die Quelle all dieser Energie ist. Daher findet man auf dem Markt immer häufiger Netzteile, die mit riesigen Leistungswerten prahlen und dem Käufer die Wahl erschweren. Wir haben uns in diesem Test einmal ein weiteres Netzteil aus dem Hause Raptoxx angesehen. Das RaptoxX Advance RT-1200EBAD ist ein 1200Watt starkes Netzteil der neusten Generation. Wie es im Test abgeschnitten hat, erfahren Sie im folgenden Bericht.

Lieferumfang

  • Netzkabel
  • 5x Kabelbinder, fluoreszierend
  • 4x Schrauben
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung
  • Schaumstofflagerung
  • Mehrfarbige, gestanzte Verpackung (matt, Stanzung glänzend)
  • Features
  • 1200 Watt Spitzenleistung
  • Umweltfreundlich durch Aktiv-PFC (Power Factor Correction)
  • Zertifikate: CE, FCC, CB, BSMI, UL, TÜV, CUL, WEEE, RoHS, 80 PLUS
  • Entspricht ATX12V Power Supply Design Guide Version 2.2 & EPS12V 2.91
  • Leiser 14cm- & 8cm-Lüfter
  • Fan Silent Control Design mit Nachlaufsteuerung
  • Unterstützt SLI- & CrossFire-Technologie
  • Unterstützt Intel Pentium Dual & AMD Athlon 64 CPU
  • Unterstützt Pentium Processor Extreme Edition
  • 4 Stromschienen +12V
  • 4 unabhängige +12V OCP (Überstromschutz)
  • Entspricht BTX Design Guide
  • +5VSB unterstützt den Blue Angel Standard
  • Modulares Kabelkonfigurationssystem
  • Blau hintergrundbeleuchteter Netzschalter
  • Fast-plug Stecker (hervorstehende Griffe)
  • 20+4 Pin Hauptstromanschluss
  • 8 Pin EPS-Anschluss
  • 9 S-ATA Anschlüsse
  • Schwarz gebürstete Oberflächenbeschichtung
  • 36 Monate Garantie

Optik & Verarbeitung

Die Oberfläche des RaptoxX wurde gebürstet und mit einer Schicht Klarlack versiegelt. Der Klarlack sorgt für eine spiegelnde Oberfläche, welche allerdings etwas anfällig auf Kratzer und Fingerabdrücke ist. Für das letztere Problem hat RaptoxX ein Tuch beigelegt, für diejenigen, die ihren PC bis auf die letzte Stelle sauber halten möchten. Die Abmessungen des Netzteils sind: 150mm x 85mm x 180mm (B x H x T). Damit entspricht das Netzteil nicht der ATX-Norm (max. 150mm x 84mm x 140mm), passt aber in nahezu jedes gängige ATX-Gehäuse. Aufgrund der Eigenschaften des Netzteils wird mehr Platz benötigt, der unter anderem für größere Kühlkörper und einige zusätzliche Bauelemente benötigt wird.

Für eine ordnungsgemäße Kühlung ist auf der Oberseite ein großer 140mm Lüfter montiert, welche auf der Rückseite von einem 80mm Lüfter unterstützt wird. Der 140mm Lüfter zieht die Luft direkt von der CPU bzw. vom Innenraum des Gehäuses und der 80mm Lüfter transportiert diese direkt hinten heraus. Somit ist auch das Netzteil mit einem ordentlichen Luftstrom versorgt. Um die Lautstärke weiter zu drücken, wird der Lüfter in Abhängigkeit von der Belastung des Netzteiles geregelt. Wird das Netzteil wenig belastet, dreht sich der Lüfter auch sehr langsam, wird das Netzteil zu 100% belastet dreht er sich schneller. Jedoch zeigt der Praxistest, dass man diese Unterschiede kaum wahrnimmt. Der schwarze 140mm Lüfter wird durch ein verchromtes Lüftergitter geschützt, auf welchem das RaptoxX-Logo eingearbeitet ist.

Der 80mm Lüfter wird hingegen zum großen Lüfter von einem einfachen Lüftergitter geschützt.

Das RaptoxX Exxtreme ist zur Zeit in drei Versionen erhältlich: 850Watt, 1000Watt, 1200Watt. Außerdem gibt es noch eine 620Watt und 750Watt Variante, diese sind in der Bauform aber kleiner, als die großen Modelle.
Das Exxtreme besitzt in der 1200Watt Version vier 12 Volt Schienen. Zwei Schienen sind mit bis zu 20 Ampere belastbar, die anderen beiden bis 25 Ampere. Die 3,3 Volt Schiene hält maximal 30 Ampere bereit und von der 5 Volt Schiene können auch bis zu 30 Ampere abgezweigt werden.

Kabelmanagement

Auf der Vorderseite des Netzteils sind neben den festen Kabeln acht Anschlüsse für das Kabelmanagement. Vier Anschlüsse sind rot gefärbt, die anderen vier schwarz. Unterhalb der Anschlüsse wurde ein Aufkleber angebracht, welcher deren Belegungsplan beschreibt.

Die Anschlüsse des Kabelmanagements sind jeweils mit einem Widerhaken versehen, wie er auch bei den Mainboard-Stromanschlüssen zum Einsatz kommt. Diese verhindern ein versehentliches Herausziehen.

Die roten Anschlüsse sind für die PCI-e Stecker vorgesehen. Somit kann man mit dem RaptoxX Exxtreme auch ein Quad-SLI-System betreiben. Die schwarzen Anschlüsse können wahlweise für normale Molex-Stecker genutzt werden oder aber für SATA-Stecker.

Alle restlichen Anschlüsse befinden sich direkt am Netzteil und können nicht abgenommen werden.

  • Anschlüsse
  • 1x 4-Pin 12V
  • 9x S-ATA
  • 1x Main Power 20+4 Pin
  • 9x Molex 4-Pin big
  • 2x Molex 4-Pin small
  • 4x 6-Pin PCI-Express
  • 1x 8-Pin EPS

Die Kabellängen sind ausreichend bemessen und sollten auch für den Betrieb in einem großen Gehäuse dienen. Alle Kabel sind mit Gewebeschlauch, der an den Enden mit Schrumpfschlauch fixiert ist, umhüllt. Der Gewebeschlauch geht nicht bis zum Ansatz des jeweiligen Steckers sondern endet jeweils ca. 25mm vor dem Stecker, so dass hierdurch maximale Flexibilität gewährleistet wird. Wenn es also mal zwischen mehreren Hardwarekomponenten eng werden sollte (z.B. Grafikkarte und Laufwerke oder Mainboardanschluss und CPU-Kühler), kann das Kabel an diesen Stellen dennoch gut verlegt werden.

Fazit

Das RaptoxX Exxtreme RT-1200EBAD hinterließ in unserer Redaktion einen sehr positiven Eindruck. Angefangen bei der Verarbeitung, über den Lieferumfang, bis hin zum stabilen Betrieb konnten wir keine großen Macken finden. Einziger Kritikpunkt, den wir entdecken konnten, war der Preis. Mit rund 170€ ist man stolzer Besitzer eines solchen RaptoxX Netzteils. Optik und Verarbeitung sind mehr als zufriedenstellend, aber für ein Netzteil dieser Preisklasse auch angemessen. Um das Gesamtpaket abzurunden bietet RaptoxX für das Netzteil eine Garantie von 3 Jahren an. Für diese perfekte Leistung vergeben wir mit Freuden unseren Award.

Pro
  • Optik
  • Lieferumfang
  • Verarbeitung
  • stabile Schienen
Contra
  • Preis (ca. 170€)

 

RaptoxX Advance 2.2 RT-600 ABP

Einleitung & Lieferumfang

Moderne Computer sind vollgestopft mit den neuesten Grafikkarten, Prozessoren und Mainboards. All diese Komponenten benötigen eine Menge Strom. Daher sind auch die Hersteller von Netzteilen gefordert, ausreichen leistungsstarke, aber auch besonders leise Netzteile zu konstruieren. Wir haben uns in diesem Test einmal ein Netzteil aus dem Hause Raptoxx angesehen. Das RaptoxX Advance 2.2 RT-600 ABP ist ein 600Watt starkes Netzteil der neusten Generation. Wie es im Test abgeschnitten hat, erfahren Sie im folgenden Bericht.

Lieferumfang

  • RaptoxX Advance 2.2
  • 230V Stromkabel
  • Gebrauchsanleitung
  • Grüne Kabelbinder
  • Stofftuch

Technische Daten

  • Gerätetyp: Stromversorgung – Power Factor Correction PFC – intern
  • Spezifikationseinhaltung: ATX12V 2.2
  • Farbe: Schwarz gebürsten
  • Stromversorgungsgerät:
  • Eingabeanschluss/-anschlüsse: 1 x Stromversorgung
  • Ausgangsstecker: Strom: 4 PIN ATX12V-Anschluss, 15 PIN Serial ATA Power
  • Stromversorgung: ATX, 24-polig, mit abnehmbarem 4-poligem Aufsatz, 8-poliges Stromkabel EPS12V

Angaben zu Ausgangsleistungsanschlüssen:

  • 2x Strom: 4 PIN ATX12V-Anschluss
  • 15 PIN Serial ATA Power
  • 8-poliges Stromkabel EPS12V
  • 1x Stromversorgung: ATX, 24-polig, mit abnehmbarem 4-poligem Aufsatz
  • Gestellte Leistung: 600 Watt

Verschiedenes & Besonderheiten:

  • 140 mm Lüfter
  • Blau beleuchteter Taster
  • Produktzertifizierungen: CE, UL, TUV, BSMI, cUL, CB, FCC, RoHS, WEEE
  • Unterstützt Pentium Prozessoren (Extreme Edition)

Optik & Verarbeitung

Im Inneren des Netzteil findet ein großer 140mm Lüfter paltz. Damit kann man ein höhere Luftmenge bei geringerer Geschwindigkeit fördern, als mit einem 120mm Lüfter. Dies hat den Vorteil, dass die Lautstärke reduziert wird. Um die Lautstärke weiter zu drücken, wird der Lüfter in Abhängigkeit von der Belastung des Netzteiles geregelt. Wird das Netzteil wenig belastet, dreht sich der Lüfter auch sehr langsam, wird das Netzteil zu 100% belastet dreht er sich schneller. Jedoch zeigt der Praxistest, dass man diese Unterschiede kaum wahrnimmt.

Der Lüfter ist so angebracht, dass er die Luft aus dem Gehäuseinneren durch das Netzteil nach außen transportiert. Geschützt wird der Lüfter durch ein verchromtes Lüftergitter auf welchem das RaptoxX-Logo eingearbeitet ist.

Die Oberfläche des Raptoxx ist gebürstet und schwarz hinterlegt. Eine Schicht Klarlack sorgt für eine spiegelnde Oberfläche, welche jedoch anfällig auf Kratzer und Fingerabdrücke ist. Für das letztere Problem hat RaptoxX ein Tuch beigelegt, für diejenigen, die ihren PC bis auf die letzte Stelle sauber halten möchten. Eigentlich ist es auch viel zu schade, dass manche Netzteil kaum bzw. überhaupt nicht sichtbar sind. Viele Netzteile sehen heutzutage sehr elegant aus, zu welchen auch das RaptoxX Advance 2.2 gehört.

Ein weiteres Highlight verbirgt die Rückseite. Hier wurde ein sehr eleganter Taster verbaut, welcher zudem noch blau beleuchtet ist. Ein wabenförmiges Gitter sorgt für einen widerstandsarmen Luftdurchsatz. Neben dem Taster befindet sich ein Schalter mit dem man das Netzteil vom 230V-Betrieb auf 115V umstellen kann.

Die Verabreitung des RaptoxX Advance 2.2 ist sehr gut. Alle scharfen Kanten wurden entgradet und es sind keine Spuren von der Produktion zu sehen.

Fazit

Das RaptoxX Advance 2.2 RT-600 ABP konnte in allen Punkten überzeugen. Wie auch seine Vorgänger war es sehr stabil, leise und zudem kommt es mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis daher.

Jersey Black Edition 600WS 600 Watt

Unsere Redaktion konnte sich in vergangenen Artikeln des Öfteren mit Netzteilen beschäftigen. Darunter befanden sie viele Markennetzteile, aber auch Netzteile, welche von Herstellern produziert werden, die sich noch auf dem Markt etablieren müssen. Im heutigen Bericht schauen wir uns ein Netzteil an, welches laut Hersteller den Silent-Anforderungen entsprechen soll. Es handelt sich dabei um das Jersey Black Edition mit 600 Watt. Vielen sei der Name Jersey unbekannt, da das Black Edition Netzteil das erste Produkt auf dem deutschen Markt ist. Der Newcomer möchte sich mit einem Preis von ca. 55 € im Marktsegment etablieren. Ob das Jersey Netzteil der Konkurrenz Paroli bieten kann, werdet ihr im folgenden Artikel erfahren.

Technische Details

  • Bezeichnung: Jersey BE-600WS
  • Abmessungen(LxBxH): 160x150x82mm
  • Formfaktor: ATX12V Version 2.2
  • Leistung: 600 Watt
  • Gewicht: 2,1Kg
  • Lüfter: 140x140mm
  • IDE Anschlüsse(Molex):
  • 4 x IDE
  • S-ATA Anschlüsse:
  • 4 x S-ATA
  • PCIe Anschlüsse:
  • 1 x PCIe
  • Besonderheiten: passive PFC, 14cm Lüfter
  • Zertifikate: TÜV, CE, RoHS

Die Kartonage des Jersey ist sehr einfach gehalten. Man findet jedoch alle relevanten Daten auf der Verpackung. Der Lieferumfang ist sehr spartanisch gehalten. So sucht man vergebens nach einer Anleitung und nach Befestigungsschrauben. Einzig das Netzkabel ist enthalten.

Optik & Kabelstränge

Sofort fällt einem der große 140mm Lüfter ins Auge. Dieser ist ca. 2 cm dick und in einem graublau gehalten. Zusammen mit dem Wabengitter auf der Rückseite wird für einen reibungslosen Abtransport der durch die Verslustleistung entstandenen Wärme gesorgt. Was dem Jersey fehlt, ist ein Umschalter auf 110-120V, womit man das Netzteil auch außerhalb von Europa nutzen könnte. Anscheinend wird es für diesen Markt aber eine andere Variante geben.

Anschlüsse

Das Jersey BE-600WS ist für fast alle aktuellen Systeme ausgelegt. So stehen dem Endkunden folgende Anschlüsse zur Verfügung:

  • 1x 20/24 Pin ATX-Kombi
  • 1x 4+4 Pin (EPS12V)
  • 1x PCI-E
  • 4x IDE
  • 4x SATA
  • 1x FDD

Da das BE-600WS nur über einen PCI-E-Anschluss verfügt, muss bei einem System mit mehr als einer Grafikkarte ein Adapter von Molex auf PCI-E verwendet werden. Der 4+4Pin Kombianschluss ermöglicht die Benutzung von älteren sowie neueren Mainboards. Die Kabellängen aller Anschlüsse sind unserer Meinung mit 45cm sehr knapp bemessen. Einzig aus einem SATA-Anschluss gehen zwei weitere Molex-Anschlüsse hervor, die eine Länge von ca. 72cm besitzen.

Praxistest

Damit der User auch mit den folgenden Bergriffen etwas anfangen kann, möchten wir diese hier kurz darstellen:

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von abgegebener Leistung (Pab = Nutzen) zu zugeführter Leistung (Pzu = Aufwand).

Die dabei entstehende Differenz von zugeführter und abgegebener Leistung bezeichnet man als Verluste oder genauer Verlustleistung.

Verlustleistung

Als Verlustleistung bezeichnet man die Differenz zwischen tatsächlicher Leistung (Leistungsaufnahme) und in der gewünschten Form abgegebener Leistung (Leistungsabgabe) eines Gerätes oder Prozesses. Verlustleistung wird überwiegend als Wärme frei. Wichtig ist die Verlustleistung besonders bei Energieübertragung und Energiewandlung. Das Abführen der entstehenden Verlustwärme erfolgt direkt, durch Strahlung oder Wärmeübertragung über einen Kühler.

Effizienz

Effizienz ist das Verhältnis vom Nutzen zu dem Aufwand mit dem der Nutzen erzielt wird. Stellt man Nutzen und Aufwand jeweils als Zahlenwert dar, gilt im Allgemeinen: Effizienz gleich Nutzen geteilt durch Aufwand.

PFC

Eine aktive oder passive Leistungsfaktorkorrektur (englisch Power Factor Correction oder Power Factor Compensation, abgekürzt PFC) ist ein spezielles Filter, das vor allem bei Schaltnetzteilen ab einer bestimmten Leistung eingesetzt wird, um den Anteil an störenden Oberschwingungen zu minimieren und damit den Leistungsfaktor möglichst nahe an 1 zu bringen.

Quelle: Wikipedia.de

Das Jersey BE-600WS verfügt über einen Überspannungs- und Überlastungsschutz, sowie einen temperaturgeregelter Lüfter. Der geringe Preis des BE-600WS macht sich im verbauten passiven PFC bemerkbar. Die aktive Lösung erzielt hier bessere Werte.

Um unser System auf Volllast zu bringen, verwenden wir das Tool OCCT in der Version 1.1.1. Dieses Tool sorgt für 30min für eine 99,8%-ige Auslastung. Als Diagnose-Tool verwenden wir Speedfan um alle relevanten Werte aufzuzeichnen.

Die Werte des Jersey BE-600WS zeigen sich als sehr stabil. Ohne Last und im normalen Betrieb liegen die Werte nur minimal neben den Sollwerten. Auch bei einer CPU-Auslastung von 100% auf allen zwei Kernen des AMD X2-Prozessors bleiben die Werte noch beeindruckend stabil und bewegen sich weit innerhalb des Toleranzbereiches.

Der Lüfter zeigt sich im Betrieb von seiner guten Seite. Man nimmt ihn kaum war. Leider hört man ein hinterschwelliges Brummen, was jedoch ab einen Abstand von ca. 50cm nicht mehr zu hören ist.

Fazit

Jersey liefert mit der Black Edition ein wirklich gutes Netzteil ab. Der Test zeigte, dass auch ein mittelmäßiges System noch wunderbar stabil versorgt werden kann. Dies ist auch das wichtigste bei einem Netzteil. Allerdings könnte der Lieferumfang größer ausfallen. Dies kann auch nicht der leise 140mm Lüfter wieder wett machen. Für einem Preis von ca. 55€ erhält man ein sehr solides Netzteil, mit dem man auch ein System betreiben kann, indem die aktuelle Grafikkartengeneration verbaut ist. Möchte man jedoch eine zweite Grafikkarte verbauen, sollte man zu einem Leistungsfähigeren Netzteil zurückgreifen.

Pro
  • Leiser 140mm Lüfter
  • Preis (ca. 55€)
  • stabile Leistung
Contra
  • Lieferumfang

Cyber Snipa Stinger Gaming-Maus

Einleitung & Lieferumfang

Der Markt für Gamer-Mäuse ist sehr umfangreich. Jeder kennt das Problem, wenn er sich eine neue Maus zulegen möchte, liegt sie gut in der Hand oder wird die Hand nach längeren Sessions taub? Eine große Anzahl an ProGamern schwört auf teure Markenprodukte. Doch geht es auch günstiger, trotz guter Ausstattung? Einen möglichen Kandidaten möchten wir heute vorstellen. Es handelt sich dabei um die Cyber Snipa Stinger Gaming-Maus, welche im Handel für ca. 37€ gehandelt wird. Cyber Snipa macht damit eine eindeutige Kampfansage im Bereich der Lasermäuse. Weitere Details erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Lieferumfang

  • Cyber Snipa Stinger Maus
  • 7 Zusatzgewichte
  • Installation CD (enthält Treiber und Makro Manager für Windows 2000/XP/Vista)
  • 4 Gleittapes
  • Handbuch (Englisch)
  • Ersatz Glidetapes
  • Technische Daten
  • 7.080 Frames/Sek.
  • Laser Sensor mit 400, 800, 1.200 und 1.600 dpi Abtastung (einstellbar über Taste)
  • Bis zu 3.200 dpi Abtastung (einstellbar per Software)
  • Beleuchtetes Mausrad in 3 Farben (abhängig von der gewählten Auflösung)
  • 7.080 Frames/sek
  • 4 Wege Rad
  • 9 Tasten, davon 6 frei programmierbar mit Makro-Manager
  • 8 KB Memory Onboard
  • 7 austauschbare Gewichte
  • Kabellänge 1,85m
  • LxBxH: 125 x 78 x 43 mm

Äußeres Erscheinungsbild

Die Stinger Maus ist in einem schwarz-roten Kontrast gehalten. Selbst das USB-Kabel leuchtet komplett in rot. Der Mausrücken, sowie die beiden Haupttasten bestehen aus Hartkunststoff und sind zudem gummiert. Dies garantiert einen besseren Halt. Die seitlichen Auflagen sind in rotem Vollgummi gehalten und geben der Hand einen guten Sitz. Der Daumen kann gut abgelegt werden und hat zudem eine sehr gute Position. Auch die rechte Auflage ist in rot akzentuiert.

Das transparente Scrollrad ist auch aus Vollgummi gebaut. Auf ihm sind kleine Erhebungen eingearbeitet, die für mehr Grip sorgen. Beide seitlichen Tasten, sowie der DPI- und Modus-Umschalter sind silberfarben lackiert.

Auf dem Mausrücken findet man neben dem Cyber Snipa Schriftzug noch ein Fadenkreuz. Dies wird von hinten mit einer roten LED beleuchtet. Auch das Scrollrad ist beleuchtet. Es kann dabei drei verschiedene Farben annehmen. Mit steigender DPI-Stufe leuchtet das Scrollrad rot, grün und blau. Die DPI-Zahl kann allerdings auch per Software eingestellt werden, falls die voreingestellten Stufen zu schnell bzw. langsam sind.

Die Unterseite der Stinger Maus ist in schwarz gestaltet und besitzt vier Gleittapes. Sollten Sie durch vielen Gebrauch abgenutzt sein, kann man sie gegen die im Lieferumfang enthaltenen Gleittapes austauschen. Zusätzlich verbirgt sich hinter einem Drehverschluss die Halterung für die Gewichte. Jedes dieser sieben Gewichte wiegt 20g. Es hört sich zwar nicht viel an, macht sich jedoch bei schnelleren Bewegungen durchaus bemerkbar. Sollten Gewichte nicht benötigt werden, können diese in der beiliegenden Packung untergebracht werden.

Gehäuse

Lian Li PC-V1010A Midi Tower

Einleitung & Lieferumfang

Seine PC-Komponenten in eine leichte Verpackung aus Aluminium zu stecken, bringt so manchen Vorteil mit sich. Zum einen hebt es sich damit weniger schwer, zum anderen wird die im Innern entstehende Wärme besser abgeleitet. Hier eilt dem taiwanischen Unternehmen Lian-Li der Ruf eines Produzenten besonders nobler Karossen voraus. Was man für einen luxuriös bemessenen Preis von 219 Euro alles erwarten kann, zeigt der folgende Testbericht über das überarbeitete Lian Li PC-V1010A Gehäuse.

Ein großer Dank geht an Caseking für die Bereitstellung eines Samples.

Lieferumfang:

  • Lian Li PC-V1010A Midi Tower in Retail Verpackung
  • Befestigungsmaterial incl Schrauben und Thumbscrews
  • HDD-Gummieringe
  • Piezo Lautsprecher
  • Xeon Backplate
  • Grafikkartenhalterungen
  • Abstandshalter incl. Spezialeindreher
  • Stromadapter
  • 120mm Zusatzlüfter
  • Kabelbinder und Halterungen
  • bebilderte mehrsprachige Anleitungen

Technische Daten:

  • Gehäusematerial Chassis: Aluminium (1,5 bis 2mm)
  • Frontverkleidung: Aluminium
  • Seitenteile und Deckel: Aluminium (1,5 bis 2mm)
  • Farbe: silber anodisiert
  • Gehäuse-Dämmung: nein
  • Abmessungen: 210mm x 543mm x 560mm (B x H x T)
  • Formfaktor: E-ATX, ATX, M-ATX
  • Gewicht: ca. 8,5 Kg netto
  • verfügbare Slots für Erweiterungskarten: 7
  • Schlauchdurchführung für Wasserkühlung: vorhanden
  • max Netzteilgröße: bis zu 300mm Einbautiefe
  • vorinstallierte Lüfter:
  • 1x 140mm Front (800~980~1180RPM)
  • 1x 120mm Heck (1020~1240~1500RPM)
  • optionaler Lüfter:
  • 1x 120mm am Mainboard (1020~1240~1500RPM)
  • I/O Panel: 4x USB 2.0, 1x je Audio IN/OUT, 1x IEEE1394, 1x eSATA
  • Laufwerksschächte: 5×5.25″ extern, 6×3,5″ intern
  • weitestgehend schraubenloses Design.
  • Varianten: schwarz, silber
  • aktueller Markt-Preis: ca. 219,90 €
  • Garantie: 2 Jahre

Unser Testsystem:

  • Prozessor: Intel Core i7-920
  • Mainboard: ASUS P6T Deluxe V2
  • Speicher: Mushkin Kit XP3-12800 Triple Channel 6GB PC3-12800U CL7-8-7-20
  • Grafikkarte: EVGA e-GeForce GTX 260
  • Festplatte: Samsung SpinPoint F1 320GB

Ausstattung & Design

Das „A“ in der Typenbezeichnung steht für Silber. Dementsprechend würde ein „B“ die schwarze Variante stehen, welches ebenfalls erhältlich ist. Wie bei allen neuen überarbeiteten Lian Li Gehäusen wurde das IO-Panel von Grund auf neu gestaltet und benutzerfreundlicher platziert. Man erreicht alle Knöpfe und Anschluss-Ports ohne Verrenkungen, egal wo das Gehäuse aufgestellt wird. Die Ein-Ausschaltknöpfe sind natürlich ebenso aus Aluminium, wie der Reset Knopf und der Verschlussdeckel für USB und Konsorten.

Sehr schade ist die Tatsache, das werksseitig kein Disketteneinschub respektive 3,5″ Einschub vorhanden ist. Diesen kann man jedoch nachbestellen. Lian Li bietet hier ein sehr gutes Sortiment an Zubehör. Für unseren Test haben wir die Lian Li Universalfrontblende mitbestellt. Mit ihr lassen sich unschöne CD-/DVD-Laufwerke hinter einer Aluminiumblende verstecken. Das Laufwerk wird dazu einfach ein Stück nach hinten gesetzt und de Blende einfach davor eingebaut.

Die Verarbeitung der Rückseite ist genauso ein Blickfang, wie der Rest des Gehäuses. Das Gitter des hinteren 120mm Lüfters lässt sich entfernen. Dadurch lässt sich die Geräuschkulisse verringern, da dadurch entstehen Verwirbelungen nicht mehr entstehen können. Der 120mm Lüfter sitzt mittig im Einzugsbereich des Mainboards/Grafikkarte/CPU, also genau an der richtigen Stelle. Auf dem Gehäusedeckel sind zwei Schlauchdurchführungen für die optionale Wasserkühlung eingearbeitet.

Die Seitenteile mit Vorhängeschloss-Option lassen sich über zwei Thumbscrews öffnen, wobei die Schrauben nicht völlig herausgedreht werden, sondern lediglich einen Arretierungsmechanismus freigeben, über den die Seitenteile dann freigegeben werden. Die Seitenteile als solche glänzen durch massiven Materialeinsatz, so dass keine Klappergeräusch befürchtet werden müssen.

Das Netzteil wird schon fast obligatorisch unten verbaut. Einen wichtigen Schalter wollen wir keinesfalls unterschlagen, den dreistufigen Schalter für die Lüftersteuerung. Wer sein System unter den Schreibtisch stellt, wird über diese Platzierung allerdings nicht sonderlich glücklich sein, diesbezüglich existieren deutliche praktikablere Lösungen.

Die standartmäßigen Gehäuserollen sind ein Segen für jedes fertig montierte System, so lässt sich das Ganze bequem durch die Wohnung chauffieren und natürlich auch schnell mal aus der verwinkelten Eckte herausziehen. Damit sich das Gehäuse nicht unfreiwillig von der Stelle bewegt, ist ein Stopper eingebaut. Dieser rastet in den Rollen ein und das Gehäuse bewegt sich nicht mehr vom Fleck. Damit auch das gute Laminat geschützt wird, liegen dem Lian Li Gehäuse 4 Gummitüllen bei. Diese werden über die Rollen gestülpt. Somit wird der Boden nicht mehr verkratzt. Zusätzlich werden durch diese Gummitüllen leichte Vibrationen aufgenommen und gedämpft.

Der Innenraum

Auch der Innenraum weist die Lian Li typische Verarbeitungsqualität auf, scharfe Kanten oder minderwertige Falzen sucht man hier vergebens. Trotz der Midi Tower Deklarierung verfügt auch der PC-V1010 über verschwenderisch viel Platz, wenn auch etwas anders angeordnet, als wir es von Lian Li gewohnt sind. Netzteil und Festplatten haben eine eigene abgetrennte Sektion, Mainboard und optische Laufwerke ebenso. Über die mittlere Verstärkungsstrebe können überlange Steckkarten entsprechend stabilisiert werden. Für den Einbau der Hardware kann die Strebe natürlich bei Bedarf herausgenommen werden. Der 140mm Frontlüfter ist gut zugänglich und lässt sich damit gut warten.

Ein Problem konnten wir entdecken. Überlange Netzteile finden in dem Gehäuse ohne herausnehmen des Festplattenkäfigs keinen Platz. Als kleine Stütze hat Lian Li dem Gehäuse ein Mainboardschlitten verpasst. Über zwei Thumbscrews wird der Schlitten gelöst und lässt sich dann heraus klappen. Der Einbau ist somit eine Sache von ein paar Minuten und die Hardware lässt sich leicht warten. Alle Kabel lassen sich dank der vielen Kabeldurchführungen sehr gut verlegen. Casemodder sollte dies besonders freuen, da alle unnützen Kabel aus dem Sichtfeld verschwinden.

Fazit

Lian Li präsentiert mit dem Lian Li PC-V1010A Midi Tower ein sehr formschönes und stabiles Gehäuse aus Aluminium. Die Bezeichnung Midi Tower könnte man getrost beiseite lassen, da das Raumangebot einem Big Tower gleichen könnte. Auch bei der Ausstattung hat Lian Li keinen Cent gespart. Allerdings ist es fraglich, ob wer die eingebaute Lüftersteuerung verwenden wird, da sie zum einen sehr unpraktisch erreichbar ist und zum anderen würde sie doch nur auf der kleinsten Stufe stehen, da das Gehäuse ein sehr ausgeklügeltes Belüftungssystem vorweisen kann. Mit einen typischen Lian Li Preis von über 200 € bekommt man ein sehr elegantes und praktikables Gehäuse.

Pro
  • hochwertige Haptik
  • elegantes Design
  • sehr gute Verarbeitung
  • umfangreicher Lieferumfang
  • großes Platzangebot
  • Festplatten entkoppelt verbaubar
  • auswaschbare Front-Staubfilter
  • sehr gute Kühleigenschaften
Contra
  • Preis (219,90€)
  • Disketteneinschub nur gegen Aufpreis
  • Lüftersteuerung

Cooling

Noctua NF-S12 Lüfterserie

Lieferumfang & technische Daten

Fragt man PC-User hierzulande nach Herstellern von Silent-Produkten, fallen einige Namen, jedoch nur selten der Name Noctua. Der vergleichsweise geringe Bekanntheitsgrad der österreichischen Firma schadete bisher aber keinesfalls der Kundenzufriedenheit. Damit dies auch so bleibt, bringen Leute aus dem Nachbarland nun eine neue Lüfterserie auf den Markt. Die NF-S12-Serie besteht aus 2 Lüftern mit 120mm Durchmesser und richtet sich, wie die restliche Produktpalette Noctuas auch, an Freunde geräuscharmer Computer, die trotzdem nicht auf Leistung verzichten wollen. Wir haben beide Modelle unter die Lupe genommen und geprüft, ob sich ein Kauf lohnt.

Lieferumfang

  • Ultra-Low-Noise Adapter (U.L.N.A.)
  • 4 Vibration Compensators
  • 3:4-Pin Adapter
  • 4 Lüfterschrauben

Der Lieferumfang fällt äußerst positiv auf. Die Beilage des U.L.N.A., der trotz des einfallsreichen Namens im Wesentlichen nichts weiter als ein Widerstand ist, und der Vibrationsdämpfer ist nicht bei allen Lüftern üblich und macht den Kauf zusätzlichen Zubehörs unnötig.

Technische Daten

  • NF-S12-1200
  • Format: 120x120x25 mm
  • Lagertyp: SSO-Bearing
  • Blattgeometrie: Straight-Blade-Design
  • Umdrehungsgeschw. (+/-10%): 1200 RPM
  • Umdrehungsgeschw. mit U.L.N.A. (+/-10%): 600 RPM
  • Luftstrom: 81 m³/h
  • Luftstrom mit U.L.N.A.: 41 m³/h
  • Geräuschentwicklung: 17 dB(A)
  • Geräuschentwicklung mit U.L.N.A.: < 6 dB(A)
  • Leistungsaufnahme: 1,44 W
  • Stromstärke: 0,12 A
  • Betriebsspannung: 4-13 V
  • Lebensdauer: über 150.000 h
  • NF-S12-800
  • Format: 120x120x25 mm
  • Lagertyp: SSO-Bearing
  • Blattgeometrie: Straight-Blade-Design
  • Umdrehungsgeschw. (+/-10%): 800 RPM
  • Umdrehungsgeschw. mit U.L.N.A. (+/-10%): 500 RPM
  • Luftstrom: 59 m³/h
  • Luftstrom mit U.L.N.A.: 34 m³/h
  • Geräuschentwicklung: 8 dB(A)
  • Geräuschentwicklung mit U.L.N.A.: < 5 dB(A)
  • Leistungsaufnahme: 0,60 W
  • Stromstärke: 0,05 A
  • Betriebsspannung: 6-13 V
  • Lebensdauer: über 150.000 h
  • Auf beide Lüfter gewährt Noctua eine Garantie von 6 Jahren.

Verarbeitung

Beide Lüftermodelle unterscheiden sich optisch nur durch die Aufschrift des Aufklebers. Eine Augenweide hat Noctua mit der gewählten Farbkombination nicht entworfen, allerdings ist sie interessanter und ansehnlicher als das ewige Schwarz der meisten anderen Lüfter. Neu ist die Form der Rotorblätter. Durch vergleichsweise flache Schaufeln soll bei niedriger Drehzahl ein hoher Luftstrom erzeugt werden, ohne die Lautstärke unnötig in die Höhe zu treiben. Der Gesamte Lüfter ist sauber verarbeitet, scharfe Kanten gibt es keine und das Anschlusskabel ist ummantelt.

Praxis & Fazit

Die Lautstärke der Lüfter ist schon im 12V-Betrieb sehr angenehm. Der NF-S12-800 ist flüsterleise, der große Bruder mit 1200 U/min bleibt jedoch auch auf einem geringen Geräuschpegel. Mit Ultra-Low-Noise-Adapter sind beide Lüfter nur noch aus sehr kurzer Distanz wahrnehmbar. Der Adapter zieht den Luftdurchsatz jedoch ziemlich in den Keller und ist daher nur zu empfehlen, wenn es wirklich leise sein muss.

Fazit

Noctua hat mit der NF-S12-Lüfterserie ein tolles Produkt entwickelt. Die Lautstärke der Lüfter bleibt in beiden Fällen gering, während der Luftdurchsatz sich, zumindest ohne Ultra-Low-Noise-Adapter, durchaus sehen lassen kann. Ebenfalls die Lebensdauer von über 150.000 Stunden und die Garantie von 6 Jahren sind positiv zu erwähnen. Der Preis von rund 20€ mag auf den ersten Blick etwas abschreckend wirken, der Käufer erhält aber ein gutes Produkt mit einem großzügigen Lieferumfang.

Pro
  • Lieferumfang
  • Design & Optik
  • Preis/Leistung
  • Lautstärke
Contra
  • niedriger Luftdurchsatz bei Verwendung des Ultra-Low-Noise-Adapters

Casemodding

Lueftergitter.com Round-Up

Einleitung

Derzeit gibt es sehr viele Modding-Artikel um seinen PC aufzumotzen. Neben Kaltlichtkathoden und Thumbscrews kann man zusätzlich sein Gehäuse mit edlen Lüftergittern verzieren. Die sonst so tristen Standardgitter lassen einen PC sehr öde aussehen. Ziel des Moddings ist es ja seinen PC von anderem abzuheben. Meist reichen dazu nur kleine Veränderungen. Der folgende Bericht wird sich ein wenig mit dem Thema Lüftergitter beschäftigen. Dazu haben wir von der Firma Lueftergitter.com ein paar Produkte näher angeschaut.

Lüftergitter gibt es heute in verschiedenen Formen, Farben und Größen. Sie können aus Aluminium, Kupfer, Edelstahl oder Plastik bestehen. Jedoch ist es bei Lüftergittern egal, aus welchem Material sie bestehen, da sie den PC dadurch nicht schneller abkühlen. Bevorzugt werden Lüftergitter aus Edelstahl, welche zusätzlich auch noch verchromt werden können.

Die Designs

Die Herstellung ist bei fast allen Materialarten die selbe: Sie werden gelasert. Dafür gibt es spezielle und teure Maschinen, die millimeter genau das Motiv ausschneiden. Nach dem glatt feilen, werden die Motive mit verschieden Farben ausgestattet. Unsere Aluminiumgitter sind blau eingefärbt, wobei die Edelstahl- und Kupfergitter natürlich belassen wurden. Eine andere Sorte sind die verchromten Lüftergitter, welche sehr anfällig auf Kratzer sind.

Sonstiges

Everglide G-1000

Lieferumfang & technische Daten

Everglide ist vielen PC-Nutzern als Hersteller von Gamingprodukten bekannt. Mauspads und Gleitpads für die Mausfüße sind diejenigen Produkte, die die meisten mit dieser Firma assoziieren. Während auf diesem Gebiet bisher der Schwerpunkt lag, wagt das kalifornische Unternehmen nun einen weiteren Schritt und erweitert seine Produktpalette um ein Headset, eine Tastatur und eine Maus. Letztere, die Everglide G-1000, ausgestattet mit einer Abtastung von bis zu 1600 dpi, haben wir für euch unter die Lupe genommen.

Verarbeitung

Die Everglide G-1000 kommt recht unauffällig daher. Schlichtes, mattes Schwarz bildet mit dem silbernen Rand einen angenehmen Kontrast. Blinkende LED oder Effektlacke? Fehlanzeige. Everglide setzt hier ganz klar auf Understatement und konzentriert sich lieber auf die Leistung, als auf die Optik. Hässlich ist die Maus aber auf keinen Fall. Die Verarbeitung ist ordentlich, für Linkshänder ist die Maus ungeeignet.

Über und unter dem Mausrad befinden sich die beiden Tasten zur Einstellung der Abtastrate. Mit diesen lässt sich unmittelbar zwischen 400, 800 und 1600 dpi umschalten. Eine Statusanzeige gibt es nicht. Die Daumentasten liegen direkt nebeneinander an einer gut erreichbaren Stelle. Beide können problemlos betätigt werden, ohne dass man sich den Daumen verrenken muss.

Fazit

Mit der G-1000 hat Everglide eine gutes Produkt zu einem Fairen Preis entworfen. Für rund 30 € erhält der Käufer eine präzise Maus mit bis zu 1600 dpi bei 5,8 Megapixel pro Sekunde, ein akzeptables Design und gute Gleiteigenschaften. Wer große Hände hat, wird seine Schwierigkeiten mit der Ergonomie haben, jeder andere ist jedoch gut bedient, wenn er über den hohen Widerstand der Daumentasten hinweg sehen kann.