Definition „Wissenschaftlicher Mitarbeiter“

Definition eines wissenschaftlichen Mitarbeiters

Für nicht wenige Studenten, die gewissen Erfolg im Studium haben oder selbigen doch zumindest in Aussicht wähnen, gilt eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter als erstrebenswert. Hiermit ist nicht zuletzt die Vorstellung verbunden, die Universität einmal von der anderen Seite kennenzulernen und sich auch darüber klar zu werden, ob man eine akademische Laufbahn anstreben möchte. Die folgenden Zeilen skizzieren das Tätigkeitsfeld näher, das ein wissenschaftlicher Mitarbeiter vorfindet.

Arbeitsstunden eines wissenschaftlichen Mitarbeiters

Gegenstand von Mutmaßungen und oft auch verzerrten Vorstellungen über die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter sind die Anzahl der Stunden, die man an der Universität verbringen muss. Regelmäßig gibt es nur sogenannte „halbe Stellen“ für die akademischen Mitarbeiter, was theoretisch mit einer Stundenzahl von rund 20 pro Woche korrelieren würde. Verbreitet ist diesbezüglich nun die Ansicht, man müsse für eine solche halbe Stelle unbesehen 40-50 Stunden pro Woche auf Posten stehen und sein Werk verrichten. Dies ist jedoch in den allermeisten Fällen glücklicherweise unzutreffend. Zwar werden besagte 20 Stunden ebenfalls kaum eingehalten, was jedoch in erster Linie daran liegt, dass nicht strikt zwischen Arbeit für den Lehrstuhlinhaber und eigenem Fortkommen unterschieden wird.

Tätigkeiten eines wissenschaftlichen Mitarbeiters

Sehr häufig widmet sich ein wissenschaftlicher Mitarbeiter ja nicht alleine den Tätigkeiten, die ihm der Professor (oder die Professorin) in Auftrag gibt. Stattdessen wird ein signifikanter Teil der Anwesenheit am Lehrstuhl darauf verwendet, die eigene Promotion voranzutreiben. Denn ein Großteil der akademischen Angestellten möchte in absehbarer Zeit die Doktorwürde erwerben und betrachtet daher die Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter nicht zuletzt als Möglichkeit, diesen Plan zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund ergibt es oftmals auch schlicht keinen Sinn, bspw. um 14.00 Uhr den Bleistift fallen zu lassen und nach Hause zu gehen, da dort die Bibliothek nicht so umfangreich und aktuell ist wie an der Uni.

Einzelkämpfer?

Regelmäßig ist man als wissenschaftlicher Mitarbeiter kein „reiner Einzelkämpfer“, sondern teilt sich das Büro mit ein bis zwei weiteren Angestellten. Dabei kann es sich auch durchaus um studentische Hilfskräfte handeln, die meist nicht ganz so häufig am Lehrstuhl präsent sind wie die akademischen Angestellten. Dadurch entsteht bei entsprechender kollegialer Verbundenheit eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die auch durch gegenseitigen Austausch und durch fachliche Diskussion befruchtet wird.

Über die Bezahlung sollte man sich indes keinen allzu großen Illusionen hingeben; sie genügt in der Regel, um ein Dach über dem Kopf und eine solide Versorgung im Übrigen zu gewährleisten, lässt aber kaum große Sprünge zu.

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Ich bin geschäftsführender Gesellschafter der Provimedia GmbH und Speicherzentrum GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung berate ich seit mehr als 8 Jahren führende Unternehmen rund um die Themen Onlinemarketing und Softwareentwicklung. Meine aktuellen Schwerpunkte liegen im Networkmarketing und in der Entwicklung meiner Unternehmen.

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